Kristina: Einen Sinn findet man überall

Das Wort „Heimat“ berührt jedes Herz, gibt Hoffnung und lässt schöne Erinnerungen zu. Jeder Mensch hat sich irgendwann Gedanken über seine Heimat gemacht. Leider zwingen die Umstände die Menschen manchmal, ihre Heimat  zu verlassen und zu  fliehen. Viele Migranten und Flüchtlinge machen sich auf den Weg zu einer besseren Zukunft. Kriege, Naturkatastrophen, innere Auseinandersetzungen sind Ursachen dafür. Ich würde vielleicht meine Heimat verlassen, wenn ich mich dort nicht am richtigen Ort und auch unwohl und unsicher fühlen würde. Dabei wäre es für mich kein großes Problem, eine zweite Heimat aufzubauen. Das Wichtigste wäre es dann für mich, dass dieses Land mir kulturell und ideologisch passen würde. Neue Freunde, eigene Familie, Arbeit, das alles kommt mit der Zeit. Ich habees  schon probiert in einem anderen Land bzw. in Deutschland zu wohnen. Am Anfang war es gar nicht so leicht, ich habe mich wahnsinnig einsam gefühlt, aber später habe ich Freunde und meine Leidenschaft – Zumba gefunden. Es ist auch klar, dass man die Sprache kennen und Regeln verstehen und folgen muss, um sich einzuleben. Man wird auch immer seine erste wahre Heimat vermissen, aber man sollte nie in der Vergangenheit leben, sondern nach vorne schauen und neue Ziele und Träume ausdenken und erreichen. Überall kann man einenSinn im Leben finden. von Kristina

 

Sergey: Kuscheltier Tschapa

Meistens verbinde ich den Begriff Heimat mit meiner Familie. Ich habe ein Kuscheltier, das besonders wichtig für mich ist, weil es mich an meine Kindheit erinnert. Das ist ein Hund mit rotem Hut und er heißt „Tschapa“. Dieses Spielzeug war ein Geschenk von meinem Großvater.

Der Name „Tschapa“ hat eine interessante Geschichte. Normalerweise hat er den Hut eines Feuerwehrmannes. Aber mein Großvater findet diesen Hut sehr ähnlich mit dem Hut von einem Helden der Roten Armee, Wassili Iwanowitsch Tschapajew. Deswegen heißen andere Familienmitglieder diesen Hund „Tschapa“.

Heute habe ich mein Kuscheltier in meinem Elternhaus gelassen, aber manchmal nehme ich oder meine Frau es auf Reisen mit.

 

 

 

 

 

Christina Fichtner: Die Schönheit der Stadt

Auf diesem Foto kann man einen der Flüsse in St. Petersburg sehen – Fontanka. Für mich ist der Fluss ein Symbol der Stadt. Die Flüsse betragen etwa 7% der gesamten Stadtfläche. Vor sechs Jahren kam ich nach Russland. Zuerst studierte ich an der Russischen Staatlichen Pädagogischen Universität von Herzen. Sie ist am Ufer des Flusses Moika. Dann studierte ich an der St. Petersburger Staatlichen Universität, die sich am Ufer des Flusses Newa befindet. Das ist der größte Fluss in unserer Stadt. Und jetzt wohne und arbeite ich auch neben dem Ufer des Kanals Griboedova. Also jeden Tag gehe ich die Ufer entlang und betrachte die Schönheit der Stadt.

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