Die Deutschen und ihre Identität

Heute während des Unterrichts wurde ein interessantes Thema besprochen. Das Thema heißt „nationale Identitäten“. Die Zeitschrift Der Spiegel veröffentlichte nach dem WM-Sieg 2014 seine Ausgabe mit sechs verschiedenen Titelbildern, die Deutschland original darstellen.


In der Mitte jedes Bildes sehen wir einen Satz: “ Wir sind wieder… wer?“. Was will denn damit der Spiegel sagen? Es ist eigentlich eine Ironisierung. Heutzutage sieht Deutschland ganz anders als früher aus und repräsentiert ein Land, wo Leute mit verschiedenen Weltanschauungen wohl zusammenwohnen.
Außerdem können wir auf dem Bild immer 3 Personen ansehen und zwar eine Person ist im Zentrum und zwei sind nur zur Hälfte sichtbar. Was interessant ist, alle Menschensind  mit der deutschen Flagge gedeckt, so sind die Personen anonymisiert. Es ist ein Zeichen, dass sie alle in Deutschland wohnen und sich auf die nationale Identität beziehen. Also was ist denn nationale Identitäten?
Auf dem ersten Bild gibt es Angela Merkel. Obwohl ihr Gesicht unsichtbar ist, aber wir können sie an ihrer Geste (an der Merkel-Raute) erkennen.
Dann sehen wir einen Fußballer.
Nächstes Symbol ist ein Mann mit Schäferhund. Und er trägt Socken in den Sandalen.
Nächstes Bild zeigt uns eine arbeitende Frau mit einem Kind in den Armen und sagt uns, dass moderne Frauen derzeit die Arbeit und Famile ganz erfolgreich verbinden.
Danach sehen wir noch einen Teil der Gesellschaft und zwar eine Muslima. Die Frau hat ein Kopftuch und geschlossene Kleidung. Aber wir können bemerken, dass sie noch moderne teure und nicht völlig geschlossene Sandalen trägt. Diese Kleinigkeit bedeutet eigentlich, dass muslimische Frauen in Deutschland mehr Rechte haben.
Auf dem letzten Titelbild wurde ein schwieriges Thema angesprochen und zwar Ungleichheiten in der Gesellschaft. Wir sehen einen Mann mit einem Einkaufswagen, wo leere Flaschen stattfinden. So sind ziemlich viele Menschen in einer schwierigen Lebenssituation.
Schließlich möchte ich hinzufügen, dass diese Titelbilder zur nationale Identitäten Deutschlands gut passen und aktuelle Situation des Lebens in diesem Land zeigen.

von Alina

Goethe in Frankfurt

Wer über die Person Deutschlands gefragt, die Deutschland repräsentiert, denkt gewöhnlich in erster Linie an J. W. Goethe. Und im Herzen Frankfurts in der Innenstadt befindet sich das Goethehaus, wo Goethe am 28. August 1749 geboren wurde. 

Hier hat er bei seinen Eltern Johann Caspar und Catharina Elisabeth mit seiner Schwester Cornelia aufgewachsen. Es ist echt interessant zu sehen, unter welchen Bedienungen so ein berühmter und begabter Mensch erzogen worden war. 

Obwohl das Haus nur eine Kopie vom echten Familienhaus Goethes ist , konnten wir die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts genießen. Das Haus ist schick eingerichtet: die meisten Sachen, wie Frankfurter Schrank, viele Öfen, „Wasserleitung“ in der Küchen, zeigen, dass die Goethes Familie, die zur  Bourgeoisie gehörte, ein hohes Einkommen hatte, aber leider keine Toilette. 

Dank des Ausflugs ins Goethehaus konnten wir Goethes Eltern kennenlernen, die Atmosphäre der  Zeit genießen und viel über die Kindheit einer der wichtigsten Personen Deutschlands erfahren. von Katja 

 

Frankfurt: Geschichte, Identität, Architektur

Am ersten Tag unseres Seminars haben wir viel über Frankfurt und seine Geschichte gesprochen. Es ist besonders interessant, wie die Architektur der Stadt in verschiedenen historischen Perioden sich verändert hat. Architektur ist eine Sprache, die bestehende Stimmungen in der Gesellschaft widerspiegelt. Und nach dem Zweiten Weltkrieg, als historische Altstadt komplett zerstört war, war diese Frage „was müssen wir jetzt machen? Welche Architektur (genauer gesagt – welche historische Periode) ist jetzt für uns wichtig?“ war besonders aktuell. Durch die Entwicklung der Frankfurter Architektur können wir verschiedene Meinungen und verschiedene Antworten auf dieser Frage sehen. 

  

  In den ersten 20 Jahren nach dem Krieg über die Rekonstruktion des Altstadt hat niemand gesprochen. Niemand wollte in alten Häusern wohnen, man musste schnell und günstig eine neue Stadt bauen und der Konstruktivismus der 60er war eine gute Lösung auf diese Frage. Darüber hinaus hat niemand über dieser Periode diskutiert und Rekonstruktion der Altstadt war dann einfach unmöglich, weil historische Architektur eine Erinnerung an den vergangenen Krieg war. Menschen möchten vergessen diese grausame Periode und modern  sein. 

 

  Der nächste Schritt dieser Entwicklung war Rekonstruktion und Wiederherstellung des Altstadt. Was hat sich geändert? In der Gesellschaft begannen die Prozesse des Umdenkens vergangener Ereignisse. Menschen haben erkannt, dass sie zusammen mit der historischen Architektur einen Teil ihrer Identität, ihrer Kultur verloren haben. Und sie versuchten, die Altstadt so genau wie möglich wiederherzustellen. Die Ergebnisse dieser Verarbeitung die Geschichte sehen wir bis heute in der Innenstadt.  

  Aber das scheinbar wunderschön restaurierte historische Zentrum hat auch  einen Nachteil. Diese ausgezeichnete ‚historische‘ Architektur sieht so aus, als wäre hier nichts passiert. Perfekte Stadt wie aus einem Bild in einem Buch. Jedes Gebäude muss den Stempel seiner Zeit tragen. Und moderne Architektur und unserer Zeit hat die Antwort auf diese Frage gefunden, indem sie moderne Gebäude entwerfen, die den historischen Kontext respektieren. Es gibt viele gute Beispiele in Frankfurt. Und was mit der Wiederherstellung der historischen Architektur zu tun ist, bleibt eine offene Frage, auf die die moderne Generation eine eigene Antwort finden muss.